Das Dorf Uder

Uder Wappen
Unser Heimatdorf mit ca. 2600 Einwohnern eines der größten Dörfer des Eichsfeldes wurde im Jahre 1089 erstmals erwähnt.

Der Name hatte mehrere Schreibweisen, wie Othera, Odera, Udra, Udera und schließlich Uder. Er ist abgeleitet von dem damals dort ansässigen, ältesten Rittergeschlecht "de Othera" und wird gedeutet mit "Ort am Wasser" oder "Ort am schwellenden Bach", denn er zieht sich längs durchs Leinetal, wobei mit Asbach, Lutter und Beber 3 wasserreiche Bäche in die Leine münden. Umgeben von Bergen bietet Uder einen reizvollen Anblick und einen erholsamen Aufenthalt.

Aus den Namen der Ortsteile wird eine Erstbesiedelung unserer Flur durch die Kelten in der Zeit 300 - 200 v. Chr. abgeleitet.

Uder lag direkt an der "Völkerstraße", der ältesten Heerstraße, der Verbindungsstrecke zwischen Elbe und Rhein (in unserer Gegend etwa identisch mit der heutigen Landesstraße).

Neben dem normalen Handwerk gab es vor allem folgendes Gewerbe:

  • das Branntweinbrennen
  • die Salpetergewinnung
  • die Weberei (einschließlich des Wollekämmens und -spinnens)
  • die Töpferei
  • die Besen- und Bürstenbinderei
  • die Zigarrenherstellung
Im Volksmund heißen die Einwohner "Ossenritter", weil nach der Sage ihr damaliger Schulze Hansfranz Haase im Jahre 1153 von Kaiser Friedrich Barbarossa in Heilbad Heiligenstadt in Ermangelung eines ritterlichen Pferdes auf einem Ochsen zum Ritter geschlagen wurde.

Eines der größten Söhne unseres Dorfes war der 1865 geborene Heimatdichter Martin Weinrich. Er war ein hervorragender Mensch und Lehrer. Im schlichten Wesen lag seine Größe. Durch seine Verse in Eichsfelder Mundart brachte er nicht nur seinen Zeitgenossen viel Freude, denn die meisten seiner Werke blieben der Nachwelt erhalten.



... mein Eichsfeld

Eichsfeld Wappen
Das Eichsfeld liegt in der Mitte Deutschlands und im Norden des Naturparks Eichsfeld-Hainich-Werratal.
Weitreichende Muschelkalkplateaus mit tiefeingeschnittenen Tälern bestimmen das landschaftliche Bild in dieser Region.

Menschliche Werte, geprägt durch diese beeindruckende Natur sowie eine einzigartige Kultur, werden hier besonders hervorgehoben.
Der Gast merkt im schönen Eichsfeld schnell, dass er hier herzlich willkommen ist.

Zauberhafte Orte, mit ihren wunderbar erhaltenen Fachwerkhäusern sowie eine abwechslungsreiche Landschaft kennzeichnen die über 1100-jährige Kulturlandschaft.

Barocke Kirchen und historische Bauten kann man in romantischen Winkeln der Städte und Dörfer des Eichsfelds entdecken. Aber nicht nur die Landschaft und die Kultur des Eichsfelds sind so facettenreich. Bis heute zeugen Burgen, Klöster und Kirchen als sichtbare "Zeugen" der Geschichte. Nicht zu übersehen sind die kleinen Bildstöcke und Kapellen, die man an zahlreichen Plätzen und Weggabelungen vorfindet. Sie verweisen auf eine tief verwurzelte Religiosität.

Des Weiteren ist das Eichsfeld aber auch für seine weltlichen Genüsse bekannt. Der Eichsfelder Schmandkuchen ist einfach lecker. Diverse Wurstspezialitäten wie der Feldkieker oder auch die Thüringer Bratwurst sind in ganz Deutschland bekannt und beliebt.

Jeder Besucher wird den unverwechselbaren Charme des Eichsfelds in guter Erinnerung behalten.